1905-2015

 

unser Brot

Ende des 19. Jahrhunderts, ca. 1892 ließ sich hier in Noßdorf ein Wandergeselle nieder.

Dieser Wandergeselle, mit Namen Alfred Fumfahr brachte sein Handwerk , das Brotbacken aus Schlesien mit.

Zur damaligen Zeit war das Mehl noch nicht so rein und in so viele Sorten unterteilt wie heute. Auch gab es kaum Knetmaschinen oder Dampföfen, weshalb die Brote eine gerissene Kruste hatten.

Allerdings hat sich an den Rezepten und der Arbeitsweise nicht viel geändert, damals wie heute wird unser Brot aus Dreistufen-Sauerteig zubereitet,welcher einen Tag lang in der Backstube gehegt und gepflegt werden muss, bevor man daraus Brot backen kann.

Nachdem der Dreistufen-Sauerteig seine Stehzeit erreicht hat, wird er zu Brotteig geknetet. Dieser wird in kleine Mulden gelegt um dort weiter zu garen.

Anschließend werden die Brote bei hoher Temperatur in den Ofen geschoben.

Damals wurden Stück für Stück alle Brote mit einem Schieber in den Ofen befördert

Früher wurden die Öfen vor dem backen direkt im Brennraum beheizt, wobei Holz in der Kammer bis zu einer Temperatur von 400°C verbrannt wurde.Dieses kam dann heraus und nach kurzem reinigen der Kammer wurde das Brot geschoben.

 

Heute werden die Öfen mit Öl betrieben, was die Arbeit am Ofen nicht weniger schweißtreibend macht.

Im Gegensatz zu großen Backbetrieben arbeiten die Bäcker im Grunde heute noch so, mit kleinen technischen Verbesserungen, so wie vor 100 Jahren.

 

Nach einer Stunde müssen die Brote aus dem Ofen geholt werden, was der  Bäcker, wie vor 100 Jahren, ebenfalls noch mit einem Brotschieber macht. Der Bäcker besprüht nun das Brot mit Wasser, damit es schön glänzt.

 

Nun kommt es in den Laden und wie vor 100 Jahren freuen sich die Kunden über den einzigartigen Geschmack underer Brote.

Geschichte der Bäckerei Fumfahr

1900-1905 Bau des Wohnhaus mit Anbau Backstube

                   durch Alfred Fumfahr